Istanbul: pulsierende Metropole am Bosporus

Blaue MoscheeWenn es in Deutschland kalt und grau wird, zieht es uns in den Süden. Dieses Mal haben wir Istanbul erkundet, die gleichermaßen alte und moderne Stadt am Bosporus. Mit unzähligen Sehenswürdigkeiten aus einer Zeit, in der sie noch Byzanz und Konstantinopel hieß. Dazu alte Teestuben und moderne Restaurants. Eine Reise, die sich lohnt.

Bereits beim Landeanflug wird deutlich, wie groß diese Stadt inzwischen ist. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich die Bevölkerung Istanbuls verdoppelt, aktuell leben in der Stadt 18-20 Millionen Menschen und es kommen immer mehr. Bei 20-25 Grad und Sonnenschein im Oktober läßt sich die Stadt erkunden. Unsere Kinder haben wir zu Hause gelassen, eine gute Entscheidung, da die Stadt sehr voll ist. In der Metro herrscht mehr Gedränge als in der Londoner U-Bahn zu Stoßzeiten.

Unsere Tipps für eine Reise nach Istanbul

Hotel: Die Stadt ist laut und hektisch. Unser Hotel lag im Stadtteil Sultanahmet. Hier ist es relativ ruhig und bekannte Sehenswürdigkeiten, wie die Blaue Moschee, Hagia Sophia und der Sultanspalast lassen sich bequem zu Fuss erreichen. Suchen Sie sich ein Hotel mit Dachterrasse, der Blick auf das Marmarameer beim Frühstück ist wunderschön.

Schifffahrt auf dem Bosporus: Für umgerechnet ca. 12 Euro kann man einen Tag auf dem Wasser verbringen. Die Schiffe starten direkt an der Galatabrücke und fahren den Bosporus entlang fast bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Mittagspause ist in einem kleinen Fischerdorf – allerdings recht touristisch – und dann geht es wieder zurück. Es gibt viele wunderschöne Ausblicke. Uns begegnete die Queen Elisabeth samt Schlepper auf ihrer Fahrt ins Schwarze Meer.

Topkapi Palast: Im ehemaligen Sultanspalast ist es immer noch ein wenig wie in 1001 Nacht, wenn man sich die vielen Besucher wegdenkt. Unbedingt sollte man den Harem besichtigen, auch wenn man hier zusätzlichen Eintritt bezahlt.

IstanbulGalatabrücke: Zu Fuß überquert man das Goldene Horn in der Dämmerung über die Galatabrücke. Hier herrscht insbesondere am Abend reges Treiben. Unzählige Angler werfen ihre Angeln aus und bieten ihre Fische zum Kauf an. Dazu kommen Straßenhändler, die von Fischködern bis zur gefälschten Rolex alles vertreiben. Mit einem wunderschönen Blick auf die angestrahlten Moscheen. Und mit etwas Glück legt gerade eines der vielen Kreuzfahrtschiffe ab. Aber besser nicht in einem der Restaurants unter der Brücke essen.

Galataturm: Von hier oben hat man einen tollen Rundblick über die ganze Stadt, das Goldene Horn und den Bosporus. Die Größe der Stadt läßt sich erahnen.

Spice-Market: Nahe der Galatabrücke befindet sich der auch unter dem Namen ägyptischer Basar bekannte Gewürzmarkt. Neben unzähligen Gewürzen gibt es hier auch Heilkräuter, Schals und Hamantücher in unzähligen Varianten. Der Markt schließt bereits um 19.00 Uhr seine Pforten.

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