Baseler Herzen: Plätzchen, die nach Weihnachten schmecken

Baseler Herzen selbst gebackenAuf Top 1 der besten Weihnachtsplätzchen stehen bei mir Baseler Herzen, dicht gefolgt von unseren Vanillekipferln. Diese Plätzchen schmecken so herrlich nach Weihnachten und zergehen fast auf der Zunge. Baseler Herzen enthalten kaum Fett und gar kein Mehl, sogar ausgerollt werden sie auf Mandeln. Diätkost sind sie aber durch Zucker und Mandeln auch nicht gerade. Diese Plätzchen gehören in der Adventszeit einfach dazu.

 

Ob dieses besonders leckere Gebäck wirklich ursprünglich aus Basel stammt weiß ich nicht, ich habe es aus dem Rezeptbuch meiner Mutter. Und am Besten schmecken die Plätzchen auch, wenn sie von meiner Mutter gebacken werden. Unsere Dose mit Baseler Herzen ist bereits fast alle. Aber glücklicherweise ist der Nachschub schon unterwegs.

Diese Zutaten werden für Baseler Herzen benötigt:

2 Eiweiß

250 g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Esslöffel zerlassene Butter

2 gehäufte Teelöffel Kakao

2 gestrichene Teelöffel Zimt

1/2 Teelöffel gemahlene Nelken

1/2 Fläschchen Rum Aroma

250 g gemahlene Mandeln (mit Schale)

1/2 Teelöffel Backpulver

Und für den Guß: 125 g Puderzucker, 1,5 Esslöffel heißen Zitronensaft

ein Blech voll Baseler HerzenUnd so werden Baseler Herzen hergestellt: Teig kneten, Plätzchen ausstechen und ab in den Ofen

Zuerst die beiden Eiweisse steiff schlagen und dann den Puderzucker, Vanillezucker und das Salz  dazugeben. In diese Masse kommen dann die zerlassene Butter, die Gewürze, die Mandeln und das Backpulver. Nun den Teig im Kühlschrank ruhen lassen, damit er sich besser ausrollen läßt. Auf Mandeln – und nicht wie üblich auf Mehl – wird der Teig nun vorsichtig ausgerollt und dann werden kleine Herzen ausgestochen, wie der Name des Gebäcks vermuten lässt. Man kann natürlich auch andere Formen ausprobieren, aber da der Teig recht schwer ist, machen die Herzen Sinn, da sie sich aufgrund ihrer Form leicht ausstechen lassen. Den Ofen auf 140 Grad vorheizen (Umluft) und die Herzen ca. 20 Minuten backen. Inzwischen einen Zuckerguss aus 125 g Puderzucker und dem heißen Zitronensaft anrühren. Und die noch heißen Herzen sobald sie aus dem Ofen kommen damit bestreichen.

Weihnachtsplätzchen gut versteckt

Sobald die Herzen abgekühlt sind legt man sie in eine Dose und ein Stück frisches Graubrot dazu. Dies sorgt dafür, dass die Herzen schön weich bleiben. Das Brot sollte man austauschen, sobald es hart und trocken ist. Bei uns werden in der Vorweihnachtszeit Plätzchen ganz schnell aufgegessen, wenn die Dosen in der Küche stehen. Da kommt man mit dem Backen gar nicht nach. Deshalb habe ich mir angewöhnt, das eine oder andere zu verstecken und dann bei passender Gelegenheit herauszuholen. Deshalb schnell die Dose mit den Keksen verstecken, damit auch am 4. Advent noch ein paar Plätzchen übrig sind.

 

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