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Knisper, knusper, knäuschen: Hexenhaus selbstgemacht

Knisper, Knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? Für uns gehört zur Weihnachtszeit ein Hexenhaus mit Hexe, Hänsel und Gretel einfach dazu. Und so backen und verzieren wir alle Jahre wieder unser eigenes Hexenhäuschen.

Das ist zwar jedes Mal eine Wochenendbeschäftigung, bringt aber allen viel Spaß. Die Arbeitsteilung ist klar geregelt: Die Küchenmaschine knetet den Teig, ich backe die einzelnen Elemente und klebe das Haus zusammen und die Kinder übernehmen die Verzierung. Für alle, denen es zu viel Aufwand ist, den Teig selber zu kneten oder die keine Küchenmaschine haben, es gibt auch Bäcker, bei denen man den Teig kaufen kann, dann muss man ihn nur noch weiterverarbeiten. Auch gibt es fertige Bastelsets zu kaufen, in denen bereits gebackene Teigplatten sind, aber eigentlich ist das dann nur der halbe Spass.

Hier ist unser Rezept für das Hexenhaus

Zutaten für den Teig:

250 g Zucker

1 Prise Salz

750 g Honig

100 g Schweineschmalz

1125 g Mehl

250 g geriebene Mandeln

1 Tütchen Pfefferkuchengewürz

3 Teelöffel Zimt

2 Eier

3 Teelöffel Wasser

20 g Hirschhornsalz

Zucker, Salz, Honig und Schmalz in  einem Topf unter Rühren – damit der Zucker nicht am Topfboden festklebt – erhitzen und anschließend abkühlen lassen. Mehl, Mandeln und Gewürze mischen und die abgekühlte Honigmasse und die Eier dazugeben. Hirschhornsalz mit Wasser anrühren und ebenfalls dazugeben. Den Teig kräftig durchkneten und ruhen lassen. Der Teig wird dann ca. 1/2 cm dick ausgerollt, um die einzelnen Teile für das Hexenhaus zurechtzuschneiden. Man braucht 2 Giebelwände von je 19 cm Breite, 5 cm Seitenhöhe und 24 cm Giebelhöhe. In die eine Giebelwand schneiden wir Tür und Fenster hinein. 2 Seitenwände von 19 cm Breite und 5 cm Höhe und 2 Dachteile von 25 x 25 cm. Die Teigstücke im Ofen bei 150 Grad Heißluft ca 10-15 Minuten backen und auf einer geraden Fläche auskühlen lassen (sonst wird das ganze Haus später schief). Ich habe mir aus Papier Schnittmuster für die einzelnen Teile angefertigt, das geht einfacher. Aus den Teigresten formen unsere Kinder dann noch Hexe, Hänsel, Gretel, einen Gartenzaun und ein paar Tannenbäume. Und dann schneiden wir noch drei kleine Rechtecke, aus denen wir später den Schornstein basteln.

Hexenhaus aus LebkuchenZusammenkleben und Verzieren des Hexenhauses

Am nächsten Tag rühren wir mit Eischnee und Puderzucker einen sehr festen Zuckerguss und kleben die einzelnen Teile zusammen. Am Besten macht man dies nacheinander und klebt das Dach erst auf, wenn die Seitenteile bereits trocken sind. Ich habe in einem Jahr auch schon einmal ein Papphaus daruntergesetzt, als der Zuckerguss dar nicht halten wollte. Der Verzierung des Hexenhauses sind keine Grenzen gesetzt. Wir nehmen gern Gummibärchen, Schokolinsen, Smarties, verschiedene Lakritz, alles was Kinder und auch Eltern so mögen. Und in den Schornstein kommt Zuckerwatte, Watte aus dem Badezimmer tut natürlich auch.

Zum Verzehr freigegeben

Das fertige Hexenhaus stellen wir auf ein großes Holzbrett oder eine feste Pappe und es bekommt bei uns jährlich im Wohnzimmer einen Ehrenplatz. Dort  duftet es herrlich nach frischem Lebkuchen und Vorweihnachtszeit. Und ab dem 1. Dezember wird es dann zum Verzehr frei gegeben. Die Kinder dürfen täglich einige Süssigkeiten vom Dach nehmen und bis Weihnachten ist meistens alles aufgegessen.

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