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Venedig im November

Canal Grande in VenedigEin Wellnesswochende an der Ostsee, stürmische Herbsttage auf Sylt, vielleicht ein Städtetripp oder einfach mal wieder nach Italien? Da fällt die Wahl nicht leicht. Alle diese Ziele haben ihren Reiz. Wir überlegen, vor Weihnachten noch einmal ein Wochenende ohne Kinder zu verbringen. Das machen wir meistens einmal pro Jahr. 

Auch unsere Kinder freuen sich darauf, denn sie dürfen bei lieben Freunden übernachten oder die Großmutter reist an und unternimmt viel mit ihnen. Wir haben uns im letzten Jahr für Venedig entschieden.

Venedig ist im November eine Reise wert

Zu dem etwas morbiden Charme dieser Stadt passt eine Reise im November ganz hervorragend. Zum einen ist es in der Stadt dann verhältnismäßig leer – wir haben auch auf dem Markusplatz so gut wie keine asiatischen Reisegruppen mit Fähnchen gesehen – und zum anderen strahlt Venedig zu dieser Jahreszeit eine ganz wunderschöne Stimmung aus. Morgens liegt etwas Nebel über der Stadt, und wenn man Glück hat, erlebt man tagsüber herrlichen Sonnenschein. Eine dicke Jacke sollte man schon mitnehmen, denn spätestens wenn es dunkel wird, kriecht einem die Feuchtigkeit den Körper hoch. Wer rechtzeitig bucht, hat die Chance auf günstige Flüge. Und man sollte sich ein Hotel in zentraler Lage suchen. Unseres lag direkt hinter dem Markusplatz und so konnten wir alles gut zu Fuß erreichen. In Venedig fahren die Busse auf dem Wasser und die erste Stadtrundfahrt erlebt man dann schon auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt.

Unsere persönlichen Venedig-Highlights

1. Fahrt vom Flughafen in die Stadt mit dem Wasserbus, dem Vaporetto

2. Gondelfahrt: An zwei Stellen kann man den Canal Grande – ähnlich einer Fähre – mit der Gondel überqueren, die Fahrt kostet nur ungefähr einen Euro und man hat Gondelerlebnis pur.

Der Campanile3. Fahrt auf den Campanile: Der fast 100 Meter hohe Glockenturm bietet einen beeindruckenden Blick auf die Stadt und die Lagune und hilft bei der Orientierung.

4. Besuch in Harrys Bar: Hier wurde der Bellini erfunden und er ist dort auch superlecker. Es ist dort allerdings sehr voll, also einmal reicht.

5. Besuch der Collezione Peggy Guggenheim im Palazzo Venier dei Leoni auf der anderen Seite des Canal Grande. In einem lichtdurchfluteten Palazzo direkt am Wasser sind Werke von über 200 zeitgenössischen Künstlern ausgestellt, ein schöner Kontrast zu dem alten Venedig. www.guggenheim-venice.it

6. Für mittags: Zwischen Rialtobrücke und Rialtomarkt steht man im La Marca  auf einem kleinen Platz, trinkt ein Glas Spritz und isst lecker belegte Brötchen. Wer noch keinen Spritz kennt: Spritz wird aus Weißwein, Aperol und Wasser gemischt und schmeckt herrlich erfrischend.

7. Und natürlich den Palazzo Ducale: Ohne Kinder kann man sich viel Zeit lassen, den Dogenpalast zu erkunden mit luxoriösen Sälen, dem Kerker und der berühmten Seufzerbrücke.

Gute Restaurants in Venedig

Wir waren von Freunden vorgewarnt, dass das Essen in Venedig oft schlecht, teuer und touristisch sei. Wir haben uns abseits der Hauptwege gehalten und gut gegessen und zwar in der Enoteca Mascareta, Calle Lunga S.Maria Formosa, 5183, www.ostemaurolorenzon.it und in der Osteria da Alberto, Calle Giacinto Gallina, www.osteriadaalberto.it.  Die beiden Restaurants sind gut fußläufig vom Markusplatz zu erreichen.

VenedigWir hatten bei unserer Reise übrigens wirklich Glück. Wir haben uns gewundert, dass auf dem Markusplatz überall halb zusammengebaute Holzstege herumlagen und ein paar Tage später kam das Hochwasser dann auch…

 

 

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