Kürbissuppe aus Hokaido

Herbstzeit ist Suppenzeit: Kürbissuppe & Co.

eine leckere KürbissuppeFür mich ist der Herbst die Zeit des Jahres, in der es bei uns des öfteren  Suppe gibt. Das geht schnell und hinterläßt eine wohlige Wärme im Magen, gerade an kalten und grauen Tagen. Meine liebste Suppe ist momentan eine ganz klassische Kürbissuppe, nur mit Kürbis, ohne Kartoffeln, Möhren oder sonstigem. Gerne essen wir aber auch eine schnelle Möhrencremesuppe oder eine leckere Steinpilzsuppe, die ein wenig aufwändiger zu kochen ist.

Hier sind unsere Lieblingsrezepte:

Unsere liebste Kürbissuppe

Ich nehme dafür einen kleinen Hokaido-Kürbis, das ist der etwas kleinere knallorange mit einem Stiel dran. Ich wasche ihn gründlich ab, denn die Schale bleibt dran und wird mit gegessen. So wird die Suppe aromatischer und schmeckt mehr nach Kürbis. Dann schneide ich den Kürbis auf, entferne die Kerne und das weiche Fleisch drumherum und schneide ihn in mittelgrosse Stücke. Mit Brühe wird nun der Kürbis ca. 10 Minuten weichgekocht und anschließend püriert, bis das Ganze fein und sämig ist. Je nach Bedarf bis zur gewünschten Konsistenz wieder mit Brühe auffüllen.  Gewürzt wird diese leckere Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und zum Abschluss noch mit etwas Sahne und wenn keine Kinder mit essen mit einem Schuss Sherry verfeinert.  Je nachdem worauf wir Appetit haben, gebe ich ein paar Nordseekrabben oder ein paar geröstete Kürbis- oder Pinienkerne dazu.

Auch sehr lecker: Steinpilzsuppe

Diese Suppe bereite ich meistens mit getrockneten Steinpilzen zu, die ich eigentlich immer zu Hause habe. Man kann aber auch gut getrocknete und frische Pilze mischen. Die getrockneten Pilze mindestens 30 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Frische Steinpilze kleinschneiden und mit einer ebenfalls klein geschnittenen Zwiebel in Butter oder Olivenöl anbraten. Das Ganze mit einem Schuss Weißwein ablöschen und anschließend mit Gemüsebrühe auffüllen. Die eingeweichten getrockneten Steinpilze zusammen mit dem Pilzwasser dazugeben und alles zusammen aufkochen. Die Suppe eine Weile kochen lassen und dann mit einem Mixer pürieren. Ich schmecke die Suppe immer mit Salz, Pfeffer, etwas Thymian und einem Schuss Sahne ab. Habe ich frische Steinpilze zur Hand, gebe ich direkt vor dem Servieren noch ein paar in Butter angebratenen in die Suppe.

Und dann noch Möhrencremesuppe

Möhren (für 4 Personen ungefähr 400g), 1 Zwiebel, 1 Stange Lauch und frischen Liebstöckel waschen, putzen und klein schneiden. Das Gemüse und der Liebstöckel werden dann in etwas Olivenöl oder Butter angeschwitzt und anschließend mit Gemüsebrühe abgelöscht. Lorbeerblätter und Nelken für ca. 10 Minuten dazugeben. Nun püriere ich die Suppe (nicht vergessen Lorbeer und Nelken vorher wieder herauszunehmen) und schmecke das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Creme Fraiche ab.  Diese Suppe mögen auch unsere Kinder ab und zu, so dass wir sie auch mal zu Mittag essen. Und Reste lassen sich auch gut Einfrieren und so für ein ganz schnelles Essen aufheben.

Bekommen wir Gäste und ich koche ein mehrgängiges Essen eignet sich im Herbst insbesondere die Steinpilzsuppe als Vorspeise. Sie läßt sich gut vorbereiten, ist nicht zu reichhaltig und kommt eigentlich immer gut an. Dazu schmeckt ein frisches Stück Baguette oder Graubrot mit Butter und grobem Meersalz und gerne abends auch ein Glas Wein, wahlweise ein leckerer Roter aus dem Piemont oder ein Weisswein aus Südtirol. Einfach lecker.

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