Krokusse, Tulpen & Co: Zwiebeln jetzt in die Erde

eine Frühlingswiese mit NarzissenWas gibt es Schöneres am Ende des Winters als erste Frühlingsboten, die aus der Erde herausschauen, wachsen und blühen? Man denke etwa an eine Wiese voller Krokusse oder die ersten Schneeglöckchen, die aus der noch verschneiten Erde heraus  schauen.

Wenn der Garten nächsten Frühling in voller Blütenpracht erstrahlen soll, dann müssen jetzt die Zwiebeln in die Erde gesetzt werden. Krokusse, Schneeglöckchen, Hyazinthen,Tulpen, Osterglocken und viele mehr sind Zwiebelgewächse. Zwiebelpflanzen sind eine Sondergruppe der Stauden

Sie besitzen unterirdische Speicherorgane, eben die Zwiebeln. Hier lagern sie während der Wachstumszeit Reservestoffe ein. Einmal in der Erde verschwinden sie im Laufe des Sommers wieder, die Blüten verblühen und die Blätter verwelken und viele Jahre lang hat man im Frühling Freude an den blühenden Pflanzen. Sobald die Pflanze verblüht ist, können die verblühten Stengel abgeschnitten werden, die grünen Blätter bitte aber nicht abschneiden. Die braucht die Pflanze, um Stoffe einlagern zu können, die zur Zwiebelbildung notwendig sind. Also, die Blätter erst ab machen, wenn sie braun und vertrocknet sind.

Jetzt im Herbst gibt es überall Zwiebeln in vielen verschiedenen Sorten und vielen Farben zu Kaufen. Ich kaufe meine Zwiebeln am Liebsten auf dem Wochenmarkt, wo man sie sich oft sogar einzeln aussuchen kann und es viele unterschiedliche zur Auswahl gibt. Aber auch jeder Baumarkt verfügt über ein großes Sortiment. Und so werden sie eingepflanzt: Zwiebelpflanzen kommen etwas dreimal so tief in die Erde wie ihr Durchmesser beträgt, dann einfach Erde wieder drüber und fertig. Bis zum ersten Frost sollte das erledigt sein.

Wie man die Zwiebeln im Garten verteilt ist Geschmackssache

Ich persönlich setzte immer viele Zwiebeln in Gruppen  zusammen auf einmal. Aber man kann sie natürlich auch quer im ganzen Garten zu verteilen. Und wer nur einen kleinen Vorgarten besitzt, kann dort beispielsweise Zwiebeln direkt in den Rasen setzen. Es sieht toll aus, wenn dann im März  viele kleine Krokusse oder Schneeglöckchen direkt aus der Wiese schauen. Ton in Ton, beispielsweise nur Krokusse in verschiedenen Lilatönen sieht toll aus, aber auch eine bunte Wiese hat sicher ihre Fans.

Hier ein paar meiner persönlichen Highlights:

Botanische Tulpen: Sie sind mir die liebste Tulpensorte. Diese Tulpen sind den Wildtulpen – der Ursprung aller gezüchteten Tulpensorten – sehr ähnlich und zeichnen sich durch mittelgroße und längliche Blüten aus, die sich bei Sonnenschein sternenförmig öffnen. Sie sind niedrig wachsend und oft auch zweifarbig.

Gefüllte Narzissen: Diese Sorten mag ich ganz besonders, sie haben gefüllte Blütenglocken, die – finde ich – besonders dekorativ aussehen. Pro Stiel blühen meist mehrere Blüten, dadurch bekommt die Pflanze eine sehr üppige Optik.  Es gibt sie in verschiedenen Farbtönen zwischen gelb, orange und weiß.

Perlhyazinthen:  Sie sind auch unter dem Namen Traubenhyazinthen bekannt und einfach und anspruchslos in der Pflege und blühen meist blau. Es gibt aber auch weiße Exemplare. Besonders toll sehen sie aus, wenn sie in großen Gruppen zusammen gepflanzt werden.

Botanische Krokusse:  Sie werden auch Wild-Krokusse genannt, verwildern leicht und blühen etwas kleiner als die großblumigen Krokusse und sehen so nicht so überzüchtet aus. Viele Krokusse auf einer Wiese sind im Frühling ein echter Blickfänger.

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