Ein Sonntagnachmittag im Planetarium

Die PlanetenAn  einem dieser vielen düsteren Herbst- und Winternachmittage kommen wir gerne in das Planetarium Hamburg mitten im Stadtpark, wo wir tief in die gemütlichen Sessel versunken den Ausblick auf den Sternenhimmel unter der grandiosen Kuppel des Planetariums geniessen. 

Gerne angesehen haben wir uns beispielsweise: Meine Heimat – Unser blauer Planet. Diese Show ist untermalt mit Musik von Rolf Zuckowski und erzählt von unserem Heimatplaneten der Erde.

Die erste Planetariums-Show unserer Kinder

Dabei folgen die Zuschauer einem Wassertropfen auf seiner Reise und begegnen Wolken, Regenbögen und vielen weiteren faszinierenden Phänomenen der Umwelt. Aber auch ein Blick ins All fehlt nicht, bei dem die Kinder spielerisch den Unterschied zwischen Stern und Planet kennen lernen und herausfinden wie die Sonne die Erde beleuchtet.  Eine farbige Lasershow und viel Nebel im Raum sorgen für weitere Spannung. Die Vorführung wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen, was ich nur bestätigen kann. Auch die Kleinen sitzen mit grossen Augen in ihren Sesseln und haben hier ihren Spass.

Vorstellung im Planetarium Sonne, Mond und Sterne für Kinder

Auch Sonne, Mond und Sterne für Kinder hat uns und den Kindern gut gefallen. Die Show ist ein leicht verständlicher Ausflug – nicht nur für Kinder – zu den Gestirnen und ihren Lauf am Tag- und am Nachthimmel, der moderiert wird von  den Astronomen des Planetariums. An der Sternenkuppel wird der Ablauf eines Tages nachgestellt. Die Sonne geht unter, und die sternklaren Nacht bricht an. Die auffälligsten Sterne und Sternbilder werden gezeigt und man kann erkennen, wie sie am Himmel ihre Bahnen ziehen. Auch der Mond wird angeschaut und dann folgt eine kleine Reise hinaus in den Weltraum mit  der Sicht auf Mondkrater und die Erde, die als “der Blaue Planet” um die Sonne kreist. Mit einem Kometen geht die Reise um die Sonne und endet schließlich als “Sternschnuppe” wieder zurück auf der Erde. Diese Veranstaltung wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen, ist aber auch durchaus etwas für Erwachsene wie mich, denen der Sternenhimmel nicht so vertraut ist.

Unser nächster Besuch ins Planetarium wird Der Sprung ins All (in 3D) sein.

Dort soll  Raumfahrt, so hautnah wie niemals zuvor erlebt werden.
Vor 50 Jahren, am 12. April 1961, begann mit dem Flug des russischen Kosmonauten Juri Gagarin die bemannte Raumfahrt. Doch schon mehr als drei Jahre zuvor gelang mit Sputnik 1 der erste Sprung ins All. Seitdem hat der Mensch den Mond erreicht, Raumstationen umkreisen die Erde und Robotsonden erkunden ferne Planeten. Raumfahrer und Raumsonden werden hautnah und in 3D begleitet und der Zuschauer wird  Zeuge des dramatischen Wettlaufs zum Mond in den sechziger Jahren. Die “Fulldome”-Produktion von Mirage3D ist eine detailgenaue und authentische 3D-computeranimierte Rekonstruktion der Raumfahrtgeschichte. Sie enthält erstaunliche, lang geheim gehaltene Ereignisse der russischen Raumfahrt und der amerikanischen Gemini-, Apollo- und Shuttle-Missionen und einen spannenden Blick in die Zukunft, von Spaceship One bis zur kommenden Mars-Mission. Der Besuch ist empfohlen für Kinder ab 10 Jahren. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf den nächsten trüben Sonntagnachmittag.

Die Eintrittspreise liegen bei ca. 8,50 Euro für Erwachsene und ca. 5,50 Euro für Kinder. Karten für einen Planetariumsbesuch lassen sich übrigens bequem online buchen und direkt am heimischen Drucker ausdrucken. Die Veranstaltungen dauern alle eine knappe Stunde, auch eine gute Zeit zum Stillsitzen. Und wenn das Wetter einigermaßen ist, können sich die Kinder im Stadtpark noch ein wenig austoben.

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