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Frische Gartenkräuter: Ein Genuss für die Sinne

Kräuter aus dem eigenen GartenEigene frische Gartenkräuter – stets verfügbar – sind ein echter Luxus.  Sie schmecken wesentlich intensiver und besser als die getrocknete Variante, sehen auf Balkon und Terrasse dekorativ aus und strömen einen intensiven angenehmen Duft aus, der an Urlaub im Süden erinnert.

Ich koche fast nur noch mit frischen Kräutern, nur der Thymian hält sich bei mir meist nicht lange, da er sehr viel Sonne braucht. An Aroma und Geschmack sind frische Kräuter einfach unübertroffen und sie sind immer vorrätig. In schöne Tontöpfe gepflanzt und gut angeordnet sind Kräuter dabei nicht nur eine Zutat für gutes Essen, sondern auch ein Blickfang für die Augen. Dabei entwickeln einige von ihnen, beispielsweise Salbei und auch Schnittlauch, auch noch wunderschöne Blüten. Damit die Pflanzen und insbesondere die Wurzeln im Winter nicht erfrieren, packe ich die Töpfe mit Noppenfolie ein und stelle das ganze in einen Jute- oder Kaffeesack gehüllt geschützt an die Hauswand. Wichtig ist, dass die Pflanzen auch im Winter ausreichend gegossen werden solange die Temperaturen über 0 Grad liegen.

Meine Favoriten für den Balkon sind

Rosmarin: Dieses Gewürz findet sich beim mir in vielen Essen, nicht nur in Lammgerichten sondern auch in jeder Tomatensoße. Die Pflanze ist pflegeleicht, sieht schön aus, hält sich leicht mehrere Jahre und kann sogar zu einem richtigen Busch heranwachsen. Die schmalen Blätter erinnern an Tannennadeln, so wurden sie von meinen Kindern als sie klein waren auch genannt, wenn sie welche aus dem Garten holen sollten.

Salbei: Salbei ist auch ein Arzneimittel-Kraut- wer schon einmal bei Erkältung mit Salbei gegurgelt hat, weiss wovon ich rede – eignet sich aber auch hervorragend als Gewürz in der Küche, beispielsweise für ein Hühnchen in Salbei. Es gibt unzählige verschiedene Sorten. Auch Salbei ist relativ pflegeleicht, bei mir hält sich eine Salbeipflanze meist über mehrere Jahre. Dazu kommt, dass der Salbei schöne zumeist blaue Blüten hat.

Schnittlauch: Dies ist neben Petersilie der Klassiker unter den Gartenkräutern. Einfach abschneiden soviel man braucht, der Schnittlauch wächst gut nach. Und wenn man ihn einfach wachsen lässt, bildet er ebenfalls sehr schöne lila Blüten.

Oregano: Oregano wuchert bei uns wie Unkraut und blüht den ganzen Sommer lang. Auch diese Pflanze kommt jedes Jahr wieder und gehört einfach in nahezu jedes italienische Essen.

Minze: Nächsten Frühling werde auch ich einen Topf mit Minze bepflanzen. Bei einer Freundin habe ich Tee mit frischer Minze zubereitet getrunken, das ist geschmacklich einfach nicht mit Teebeuteln zu vergleichen. Außerdem eignet sich Minze super zur Dekoration eines Desserts und nicht zuletzt für einen besonders  leckeren Longdrink, den Mojito.

Basilikum: Basilikum im Garten finde ich toll, es schmeckt gut und die Blätter bestechen durch ihr schönes Grün. Basilikum ist zumeist nur einjährig und bei mir gehen die Pflanzen leider meist recht schnell ein. Ich habe mir sagen lassen, dass es wichtig ist, für den Garten eine Pflanze zu bekommen, die im Freien gezogen worden ist.

Lorbeer: Lorbeerblätter brauche ich zwar nicht so oft, und wenn dann tun es auch getrocknete, aber ein kleiner Lorbeerbusch ist eine Zierde für jeden Balkon. Er sieht einfach dekorativ aus und ist zudem auch noch immergrün.

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